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A

Akupunktur, (homöopathische) Die philosophischen und theoretischen Grundlagen der Akupunktur wurden vor über 2.000 Jahren im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin formuliert.

Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer im Körper fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie genannt (chinesisch Qi), auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen. Die Lebensenergie ist in ständigem Fließen, immer in Bewegung, Veränderungen bewirkend. Auch die Funktionen innerer Organe wie Atmung oder Muskelbewegungen werden von der Lebensenergie hervorgebracht.

Energiebahnen, Meridiane genannt, ziehen durch den Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Energie. Auf diesen Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die Energieflüsse beeinflussen und regulieren kann. Wenn man gesund ist, fließt die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört. Nach chinesischer Vorstellung sind Krankheiten auf eine Störung oder Blockade im Fluß der Qi zurückzuführen, entweder liegt eine Schwäche oder eine Fülle der Lebenskräfte vor.

Die Nadelung der Akupunkturpunkte hat eine harmonisierende Wirkung, eine Fülle der Lebenskräfte wird gedämpft, Schwäche angeregt, Blockaden werden gelöst, so daß ein ungestörtes harmonisches Fließen gefördert wird. Während der Akupunktur-sitzung treten vielfältige Veränderungen im Körper auf, die verschiedene Empfindungen und Gefühle auslösen: Nach dem Nadeln der Akupunkturpunkte empfindet man häufig ein Schwere- und Druckgefühl an den Einstichstellen. Nach einigen Minuten entspannt sich der Körper, Arme und Beine fühlen sich oft schwerer an, und es tritt ein Gefühl stärkerer körperlicher Präsenz auf. Häufig beginnt man, die Bewegung der Lebensenergie im Körper in Form eines Gefühls des Fließens wahrzunehmen.

Dieses Fließen wird meist nach einigen Sitzungen immer stärker. Am Anfang fließt es meist vom Kopf in den Brustkorb hinein, später wird der Fluß der Lebensenergie auch im ganzen Körper deutlicher.

Während der Akupunktur richtet man die Aufmerksamkeit nicht auf ein einzelnes Teilgebiet des Körper, sondern beobachtet sanft den Gesamtfluß. Immer wieder entspannt man sich während des Liegens der Akupunkturnadeln. Auch eine tiefe ruhige Atmung mit einer längeren Phase der Ausatmung kann von entscheidender Bedeutung für den Therapieerfolg sein. Die tiefe Atmung bringt vermehrt Sauerstoff und damit vermehrte Energie in den Körper. Die verlängerte Ausatmung löst Spannungen und führt zu einer Verbesserung des Energieflusses durch den Körper.

Wenn Spannungen sich lösen, können körperliche Empfindungen wie z.B. Zittern auftreten, aber auch Gefühle wie Wut oder Angst werden empfunden. Diese Empfindungen und Gefühle sind Ausdruck der Klärung der Spannungen und Blockaden, die oft der Krankheit zugrunde liegen. Man sollte sich nicht auf bestimmte Gedankeninhalte konzentrieren, sondern die Gedanken wie einen Film vorbeiziehen lassen.

In der Regel werden Serien von 10-12 Behandlungen durchgeführt, dann wird meist eine Pause von 2-3 Wochen eingelegt. 3-4 Monate nach Abschluß der Behandlung sind zur Auffrischung einige Sitzungen zu empfehlen, die zur Stabilisierung des Heilerfolges beitragen. Bei erneutem Auftreten der Erkrankung sollte frühzeitig mit einer erneuten Akupunkturbehandlung begonnen werden, die in der Regel deutlich kürzer ist als der erste Behandlungszyklus.

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Antihomotoxische Medizin
Die Antihomotoxische Medizin beruht auf der gleichen Grundlage wie die Homöopathie.
Auch hier wird auf die Stimulations- und Regulationstherapie eingewirkt. Bei dieser Therapie werden bei Erkrankungen dem Organismus homöopathisch ähnliche Gifte zugeführt und dadurch der Körper zur Reaktion aufgefordert. Die Antihomotoxischen Medikamente werden ebenfalls nach den strengen homöo-pathischen Verfahren hergestellt und stellen keine Gefahr für den Menschen dar. Auch hier gilt: Gleiches mit Gleichem (Ähnlichem) zu behandeln. Dadurch werden die körpereigene Reaktions- und Abwehrvorgänge angeregt. Bei dieser Therapie können eine Vielzahl von Erkrankungen erfolgreich behandelt werden.

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B

Borreliose
Die Borreliose oder Lymekrankheit wird durch Bakterien verursacht, die durch Zecken übertragen werden. Die Lyme-Borreliose stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa dar. Das Robert-Koch-Institut meldete, dass in Deutschland nach einem Zeckenstich 3-6 % der Betroffenen mit Borrelien infiziert sind und bei bis zu 1,4 % dieser Fälle nachfolgend mit einer Erkrankung zu rechnen ist.

Wenn es zur Übertragung der Borreliosebakterien gekommen ist (meist erst mehrere Stunden nach dem Zeckenstich), kommt es oft zu einer Rötung der Haut um die Stichstelle herum die sich zunehmend ausbreitet. Nach 2 - 4 Wochen können grippale Be-schwerden, Gelenkschmerzen und in der weiteren Folge Hirnhaut-reizungen und Lähmungen auftreten.

Die Borreliose läßt sich in der Regel gut behandeln, sofern die Infektion nicht schon zu weit fortgeschritten ist und irreparable Schäden verursacht hat.

Übertragung: Die Borreliose tritt global betrachtet in der nördlichen Hemisphäre auf, d.h. in Nordamerika, Europa und Asien. In Deutschland ist in allen Bundesländern von einer Infektionsgefahr auszugehen, obgleich epidemiologische Untersuchungen flächen-deckend nicht vollständig vorliegen.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern und können dort u.a. auf den Menschen übertreten und ihn stechen. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist in Deutschland März bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später), während in der Haupturlaubszeit Juni-August 56 % der Erkrankungen übertragen werden.

Schutz: Die meisten Zeckenstiche werden in der Freizeit bei Frei-landaufenthalten erworben. Vorbeugende Maßnahmen bestehen durch hautbedeckende Kleidung, wie z.B. langärmelige Hemden oder Hosen. Auch bestimmte mückenabweisende Cremes und Lotionen können Zecken bis zu einem gewissen Grad abhalten – meistens jedoch nur für wenige Stunden. Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte der Körper, v.a. bei Kindern, nach Zecken abgesucht werden.

Ist es zum Zeckenstich gekommen, sollte die Zecke umgehend – am besten mit einer „Zecken-Pinzette“ – entfernt werden. Manipulationen zur Zeckenentfernung, wie z.B. durch Klebstoff oder Nagellack sollte unbedingt vermieden werden, da so die Erregerübertragung von der Zecke auf den Menschen begünstigt wird.

Beim ersten Auftreten von Beschwerden nach einem Zeckenstich sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Ein Impfschutz gegen Borreliose ist derzeit weltweit nicht mehr möglich, da der bislang in den USA eingesetzte Impfstoff gegen Borreliose durch den Impf-stoffhersteller aus wirtschaftlichen Gründen vom Markt genommen wurde.

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C

Chirotherapie
von griech. Chiros = Hand
Die Chirotherapie ist die Behandlung von rückbildungsfähigen Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke durch Handgriffe. Die Diagnose erfolgt durch genaue Untersuchung von Hand, wobei der erfahrene Chirotherapeut sofort die Problem-zonen ertastet. Nach unseren heutigen Erkenntnissen ist die Ursache eine Reflexstörung, die von den sogenannten Nocizep-toren – Empfängerorganen, die vor Schaden schützen – der Wirbelsäule, ausgeht. Ein solches Geschehen bezeichnet man als Blockierung. Eine Blockierung führt nach einiger Zeit zu Schmerzen und vielfältigen Beschwerden, die oft gar nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung gebracht werden.
Blockierungen können beispielsweise durch einseitige Belastun-gen, Fehlhaltungen, Stürze, und innere Erkrankungen verursacht werden. Sie können aber auch nach einer Narkose auftreten.

Blockierungen gibt es nicht nur bei der Wirbelsäule, sondern auch an den Gelenken. Auch diese Blockierungen können Beschwerden hervorrufen, die man nicht unbedingt vermuten würde. Sehr oft bestehen Blockierungen schon sehr lange, manchmal sogar seit der frühesten Kindheit. Da Blockierungen nur durch chirothera-peutische Untersuchungsmethoden zu erkennen sind, ergeben sich daraus leider viele Fehldiagnosen und für sehr viele Patienten lange Leidenswege.

Die Chirotherapie ist keine Allheilmethode, aber es gibt sehr viele Krankheitsbilder, die von der Wirbelsäule kommen. Beispielhaft ist hier eine Reihe von Krankheitsmerkmalen (Symptomen) zusam-mengestellt, die von Blockierungen der Wirbelsäule ausgehen können. Ausgehend von der Halswirbelsäule können folgende Beschwerden vorkommen: Kopfschmerzen, Dreh- und Schwank-Schwindel, Hörstörungen und Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörsturz, Sehstörungen, rauher Hals und rauhe Stimme, Konzentrations-störungen, Schlafstörungen, Herzbeschwerden, psychische Verän-derungen, insbesondere sekundäre Depressionen und Reizbarkeit sowie viele weitere Beschwerden.

Wie stellt der Chirotherapeut eine Blockierung der Wirbelsäule fest? Wichtige Hinweise ergeben sich bereits bei der Aufnahme der Krankengeschichte (Anamnese). Die Krankengeschichte kann bereits auf eine Blockierung hinweisen. Wichtig sind Angaben über Schmerzen, die wechselnd in Verbindung mit bestimmten Bewe-gungen auftreten. Daran schließt sich eine allgemeine Unter-suchung der Wirbelsäule, einschließlich der Gelenke und Reflexe an.

Erst nach Beseitigung der Blockierungen ist eine Nachbehandlung wie zum Beispiel Krankengymnastik sinnvoll, besonders um Rückfälle zu vermeiden: Ganz wichtig ist jedoch die aktive sport-liche Betätigung wie Schwimmen, Gehen, richtiges Radfahren und Entspannungsübungen. Denn nur eine kräftige Muskulatur kann die Wirbelsäule halten, stützen und entlasten und damit zu einem erheblich gesteigerten Wohlgefühl und einem dauerhaften Be-handlungserfolg beitragen.

Die Chirotherapie ist eine bewährte Methode, um Blockierungen zu lösen. Dazu werden bestimmte Handgriffe angewandt. Leider be-stehen immer noch große Vorurteile und falsche Vorstellungen über die Chirotherapie. Dabei wird übersehen, daß sich die moderne Chirotherapie inzwischen wissenschaftlich etabliert und fundiert ist und sich in Theorie und Praxis erheblich von den früher geübten Methoden unterscheidet.

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http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Chirotherapie

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D

Diabetes
7-8 % aller Erwachsenen in Deutschland haben Diabetes – Tendenz steigend. Der Diabetes mellitus (kurz: Diabetes, auch 'Zuckerkrankheit' genannt) ist von anhaltend (chronisch) zu hohen Blutzuckerwerten gekennzeichnet. Für diesen zu hohen Blutzucker ist eine Störung im Blutzuckerregelkreis verantwortlich, die ver-schiedene Ursachen haben kann. Entsprechend dieser Ursachen wird diese Stoffwechselerkrankung in unterschiedliche eingeteilt, wobei die beiden Formen Typ 1 und Typ 2 nahezu 99 Prozent der Fälle ausmachen.

Diabetes betrifft Männer und Frauen in jedem Lebensalter. Zucker (Glukose) ist ein wichtiger Energielieferant für die Zellen – Gehirn und Muskulatur sind auf eine ausreichende Zufuhr angewiesen. Mit Hilfe von Insulin, einem von der Bauchspeicheldrüse produzierten Hormon, wird Zucker über einen Schlüssel-Schloss-Mechanismus in die Zellen transportiert. Spezielle Bindungsstellen auf den Zellen ('Schloss') verbinden sich mit dem Insulin ('Schlüssel'), die Zelle öffnet sich und Glukose kann in das Zellinnere gelangen.

Das von den B-Zellen freigesetzte Insulin bindet an spezielle Proteine auf der Oberfläche der Zielzellen (Rezeptoren) nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip und führt dadurch zur Aufnahme von Glukose. Bei nicht ausreichender Insulinproduktion oder fehlender Wirksamkeit des Insulins steigt der Blutzuckerspiegel an. Glukose wird dann vermehrt über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Die Bezeichnung „Diabetes mellitus“ (lat. „honigsüßer Durchfluss“) beschreibt dieses Symptom: Zucker im Urin. Die vermehrte Flüssigkeitsausscheidung hat häufiges Wasserlassen und mehr oder weniger starken Durst zur Folge.

Außerdem tritt der Diabetes, abhängig von der Diabetes-Ursache, häufig mit anderen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen auf. Etwa die Hälfte aller Menschen mit Diabetes hat keine Symptome. Um Folgeerkrankungen durch den Diabetes zu vermeiden, ist eine frühzeitige, spezifische Behand-lung unerlässlich. Beim Typ 2-Diabetes ist eine Umstellung der Lebensweise mit viel Bewegung und einer Gewichtsreduktion nicht nur lebenswichtig: Menschen mit Diabetes bekommen ihre Er-krankung durch ein gezieltes Behandlungsmanagement weitge-hend in den Griff.

mehr Infos unter
http://www.diabetes-world.net/de/27319
oder
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H

Homöopathie
Die Homöopathie ist ein Heilsystem, das sich auf dem Ähnlichkeitsprinzip begründet. Der Begriff „Homöopathie" stammt aus der griechischen Sprache und kann mit „ähnliches Leiden" übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen, in größerer Dosis verabreicht, zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind. Z. B. kommt es nach Einnahme einer Zubereitung aus dem wilden Jasmin zu Fieber und Abgeschlagenheit, also zu typischen Grippesymptomen. Somit ist leicht nachvollziehbar, dass der wilde Jasmin entweder allein oder häufig als wichtiger Bestandteil in homöopathischen Grippemitteln verwendet wird. Diese sogenannte „Ähnlichkeitsregel" bildet eines der drei Grundprinzipien der Homöopathie.

Die Aufgabe des Homöopathen besteht darin, für jeden Patienten das dem jeweiligen Krankheitszustand entsprechende Heilmittel zu finden. Der Homöopath benötigt dafür die genaue Beschreibung und Erkundung der durch die Krankheit bei seinem Patienten hervorgerufenen Symptome und Zeichen. Die Arzneiwahl ist eine anspruchsvolle Aufgabe, zu der Zeit und Konzentration notwendig sind; so müssen sowohl Dosis als auch Stärke der verordneten Arznei der Empfindlichkeit des Patienten individuell angepasst werden.

Die Behandlung, in deren Verlauf mehrere Arzneien verabreicht werden können, beginnt auch in chronischen Fällen mit einem einzigen homöopathischen Mittel.

Sowohl akute als auch chronische Erkrankungen können homöopathisch behandelt werden. Der Anwendungsbereich der Homöopathie lässt sich nicht durch klinische Diagnosen wie z.B. Migräne, Rheuma oder Asthma bestimmen, vielmehr sind die Symp-tome des Patienten entscheidend, ob eine sichere Arzneimittel-wahl möglich ist. Eine Heilung zerstörter Organe, angeborener Missbildungen o.Ä. kann nicht mit den Mitteln der Homöopathie erreicht werden.

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http://www.dgkh-homoeopathie.de/Homoeopathie/homoopathie.html

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N

Neuraltherapie
Die Neuraltherapie ist ein modernes alternativ-medizinisches Ver-fahren. Da die Möglichkeit besteht, sie mit jedem klinischen Verfah-ren zu kombinieren, ist sie als effektive und risikoarme Untersu-chungs- und Therapiemethode einzuordnen.

Konkret verbirgt sich hinter dem Namen Neuraltherapie eine Heilmethode, bei der mittels lokaler Injektionen des Anästhetikums Procain so genannte Störfelder des menschlichen Körpers ausge-schaltet werden. Die Ursache verschiedener Krankheitsbilder geht laut der Neuraltherapie auf andere, z.T. fern von dem eigentlichen Symptom liegende körpereigene Strukturen zurück, die als Stör-felder bezeichnet werden.

Zum Beispiel können diese sich in Form von Verletzungen, Brüchen, Narben, chronischen Entzündungen und Traumata darstellen. Durch die Injektion kommt es zu einer Entblockung, einer Blockade der krankhaften Impulse zwischen einem Störfeld und dem ent-sprechenden erkrankten Organ, so dass die natürliche Heilung ak-tiviert wird. Das Wissen um die Neuraltherapie setzt das Heraus-finden dieser Störfelder, deren Zuordnung und Behandlungsfähig-keit voraus.

Zur Anwendung kann die Neuraltherapie bei allen akuten, chroni-schen und degenerativen Erkrankungen kommen. Bei Geistes-krankheiten, Mangelzuständen, Krebs, Infektionserkrankungen oder Erbkrankheiten ist jedoch ein neuraltherapeutischer Therapie-ansatz nicht möglich. Ein Risiko ergibt sich auch bei Patienten mit Epilepsie, mit Problemen des Herzens, mit Atemwegserkrankungen oder mit allergischen Reaktionen; insbesondere auf die verwen-deten Lokalanästhetika. Daher ist im Zusammenhang mit der Neu-raltherapie auch stets eine allgemein-ärztliche Abklärung notwen-dig.

Grundsätzlich ist die Neuraltherapie eine therapeutische Lokal-anästhesie, durch die eine gezielte Beeinflussung örtlich begrenz-ter und allgemeiner Störungen des Organismus bewirkt wird. Die durch die Injektion ausgeschalteten Irritationszentren, die so ge-nannten Störfelder des Körpers, und das aktivierte vegetative Nervensystem bilden eine vielschichtige Heilungsmethode vor allem chronischer Erkrankungen.

Die Neuraltherapie ist als Bindeglied zwischen Naturheilkunde und der Schulmedizin einzuordnen. Sie vereint eine westliche Medika-tion mit einem alternativ-therapeutischen Denkmuster. Die Gebrü-der Huneke, Entwickler der Neuraltherapie, stellten fest, dass bestimmte Strukturen des Körpers ursächlich für Erkrankungen sind. Sie formulierten drei Grundsätze: Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein. Jede Erkrankung oder Verletzung kann ein Störfeld hinterlassen. Jede Störfelderkrankung ist ausschließlich durch die Ausschaltung des Störfeldes heilbar. Das Auffinden eines Störfeldes bedarf häufig einer intensiven Diagnostik.

Auch für erfahrene Neuraltherapeuten kann sich die Therapie bei komplexen Krankheitsbildern als aufwendig erweisen. Häufig sind 3-5 Behandlungen des Störfeldes notwendig, bis die erwünschte Wirkung eintritt. Überzeugende Bestätigung finden Patient und Therapeut allerdings im Auftreten von "Sekundenphänomenen", welche nicht selten sind. Das klinische Krankheitsbild verschwindet unmittelbar nach dem Wirkungseintritt der Injektion des "Pro-cains". Das Störfeld ist sogleich eindeutig definiert und erfolgreich ausgeschaltet.

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Neurochirurgie
Die Neurochirurgie umfasst die Erkennung und operative Behand-lung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zen-tralen Nervensystems und seiner Hüllen, des peripheren und vege-tativen Nervensystems sowie die entsprechenden Voruntersu-chungen, konservativen Behandlungsverfahren und die Rehabilita-tion.

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O

Onkologie, biologische
Lehre von den Ursachen, dem Erscheinungsbild sowie der Präven-tion, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.

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Organuhr
Die Organuhr

Die chinesische Organuhr als diag-nostisches Instrument bei Schlafstö-rungen. Sie zeigt eventuelle Schwä-chen bestimmter Organe auf.

Die chinesische Forschung geht da-von aus, daß die zwölf Hauptkörper-funktionsströme bestimmten Orga-nen zugeordnet sind. Nach der Aku-punkturlehre hat jedes der diesen zwölf Meridianen zugeordneten Or-gane seine Maximalzeiten, in denen es besonders leicht zu Beschwerden kommen kann. Deshalb kann nach dem zeitlichen Auftreten der Beschwerden auf das verursachende Organ geschlossen werden. Andererseits kann das Organ zu bestimmten Zeiten therapeutisch besonders gut beeinflußt werden.


Osteopathie
Bei der Osteopathie handelt es sich um eine Therapieform, bei der durch Manipulationen am Körper (Handgriffe) die Funktionsfähigkeit des Knochengerüstes aufrechterhalten oder wiederhergestellt werden soll. Im Zentrum steht dabei die Wirbelsäule. Gemäß der Auffassung der Osteopathen ist die Wirbelsäule nicht nur wichtig für den Knochen- und Muskelapparat des ganzen Körpers, sondern sie beeinflusst auch das Nervensystem und die inneren Organe.

Entstehungsgeschichte: Der geistige Vater der Osteopathie war der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still. Er gründete 1894 nach einer Serie von Selbstversuchen die Schule der Osteopathie, deren Lehre sich sehr rasch ausbreitete. Still war davon überzeugt, dass die Gesundheit des Körpers vom Zustand und der Funktions-fähigkeit der Wirbelsäule abhängig ist. Sind die Wirbel verschoben, so löst das eine Kettenreaktion bis hin zu den Organen aus, und der Mensch wird krank. Betroffen sind Organe oder Körperre-gionen, deren zugehörige Nerven auf Höhe des verschobenen Wirbelkörpers aus dem Rückenmark austreten.

Technik: Nach einer ausführlichen Befragung analysiert der Osteo-path zuerst die Haltung und die Art der Bewegungen seines Patienten. Dann folgt eine gründliche Untersuchung der Wirbel-säule. Der Osteopath versucht festzustellen, ob die geschilderten Beschwerden mit einer krankhaften Veränderung der Wirbelsäule in Verbindung gebracht werden können. Ist dies der Fall, so richtet er den verschobenen Wirbel durch einfaches «Einrenken». Hierfür werden oft die Arme oder Beine des Patienten als Hebel benutzt. Ziel der Behandlung ist es, gestörte Funktionskreise wiederher-zustellen, damit die eigenen Kräfte des Körpers wieder wirksam sein können.

Einsatz: Die meisten Patienten suchen einen Osteopathen wegen Rückenbeschwerden auf. Im Verlauf der Behandlung kann es je-doch sein, dass sich auch andere Beschwerden bessern, z.B.:
- Kopfschmerzen
- Probleme mit der Atmung
- Verdauungsbeschwerden
- Kreislaufstörungen
- Nebenwirkungen / Vorsichtsmaßnahmen

Wird die Behandlung von einem gut ausgebildeten Osteopathen durchgeführt, so treten in der Regel keine Nebenwirkungen auf. Allerdings sollte im Zweifelsfall der Arzt mit Hilfe eines Röntgen-bildes abklären, ob kein anderweitig zu behandelndes Problem vorliegt (zum Beispiel Knochenschwund). Bessern sich die Be-schwerden durch die Osteopathiebehandlung nicht oder tritt eine Verschlechterung auf, so sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht wer-den.


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P

Psychosomatik
eine medizinisch-psychologische Arbeits- und Forschungsrichtung, die sich mit den Beziehungen zwischen Seele (Psyche) und Körper (Soma), mit den Wechselwirkungen zwischen ihnen und besonders mit den seelischen Einflüssen auf körperliches Geschehen bei der Entstehung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen befasst.

Dauerkonflikte verschiedenster Art können sich auf bestimmte Or-gane und Funktionssysteme auswirken und zu funktionellen, aber auch zu organischen Störungen und Erkrankungen führen, z.B. durch psychische Belastungen mitbedingte Magendarmgeschwüre, Bluthochdruckkrankheit, Schilddrüsenüberfunktion, Migräne, Ekze-me und andere Erkrankungen.

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R

Reckeweg-Preis
Zur Förderung der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung in Klinik und Praxis auf dem Gebiet der Antihomotoxischen Medizin schreibt die internationale Gesellschaft für Homöopathie und Homotoxikologie e. V. (http://www.homotox.org/) den Hans-Heinrich-Reckeweg-Preis aus.

Ein Hauptpreis wird für eine abgeschlossene wis-senschaftliche Arbeit mit weiterführenden Er-gebnissen auf dem Gebiet der Antihomotoxischen Medizin im Bereich Human- und Veterinärmedizin verliehen. Ein Förderpreis wird für Erkenntnisse oder erste Ergebnisse, die eine weiterführende Forschung vielversprechend erscheinen lassen, verliehen.

Dr. Angelika-Regine Dietz wurde 1999 mit dem Reckwegpreis für Ihre Arbeit über «Anwendungsbeobachtung einer Lymphtherapie als Matrixtherapie bei diabetischer Polyneuropathie an Typ-II-Dia-betikern» ausgezeichnet.

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U

Umweltmedizin
Ein medizinischer Bereich, der sich mit den Krankheiten eines Orga-nismus, die auf die Umweltverschmutzung zurückzuführen sind, befasst.

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