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Akupunktur, (homöopathische)
Die philosophischen und theoretischen Grundlagen der Akupunktur wurden
vor über 2.000 Jahren im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin formuliert.
Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer im Körper
fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie genannt (chinesisch Qi), auf deren Wirkung alle
Lebensäußerungen beruhen. Die Lebensenergie ist in ständigem Fließen, immer
in Bewegung, Veränderungen bewirkend. Auch die Funktionen innerer Organe wie Atmung oder
Muskelbewegungen werden von der Lebensenergie hervorgebracht.
Energiebahnen, Meridiane genannt, ziehen durch den Körper und versorgen ihn mit der
lebensnotwendigen Energie. Auf diesen Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe
man die Energieflüsse beeinflussen und regulieren kann. Wenn man gesund ist, fließt
die Lebensenergie in Harmonie, die Funktionen der Organe sind kräftig und ungestört.
Nach chinesischer Vorstellung sind Krankheiten auf eine Störung oder Blockade im Fluß
der Qi zurückzuführen, entweder liegt eine Schwäche oder eine Fülle der Lebenskräfte vor.
Die Nadelung der Akupunkturpunkte hat
eine harmonisierende Wirkung, eine Fülle der Lebenskräfte
wird gedämpft, Schwäche angeregt, Blockaden werden
gelöst, so daß ein ungestörtes harmonisches
Fließen gefördert wird. Während der Akupunktur-sitzung
treten vielfältige Veränderungen im Körper
auf, die verschiedene Empfindungen und Gefühle auslösen:
Nach dem Nadeln der Akupunkturpunkte empfindet man häufig
ein Schwere- und Druckgefühl an den Einstichstellen.
Nach einigen Minuten entspannt sich der Körper, Arme
und Beine fühlen sich oft schwerer an, und es tritt ein
Gefühl stärkerer körperlicher Präsenz
auf. Häufig beginnt man, die Bewegung der Lebensenergie
im Körper in Form eines Gefühls des Fließens
wahrzunehmen.
Dieses Fließen wird meist nach einigen Sitzungen immer stärker. Am Anfang fließt es meist
vom Kopf in den Brustkorb hinein, später wird der Fluß der Lebensenergie auch im ganzen Körper deutlicher.
Während der Akupunktur richtet man die Aufmerksamkeit nicht auf ein einzelnes Teilgebiet des Körper,
sondern beobachtet sanft den Gesamtfluß. Immer wieder entspannt man sich während des Liegens der
Akupunkturnadeln. Auch eine tiefe ruhige Atmung mit einer längeren Phase der Ausatmung kann von entscheidender
Bedeutung für den Therapieerfolg sein. Die tiefe Atmung bringt vermehrt Sauerstoff und damit vermehrte Energie
in den Körper. Die verlängerte Ausatmung löst Spannungen und führt zu einer Verbesserung des
Energieflusses durch den Körper.
Wenn Spannungen sich lösen, können körperliche Empfindungen wie z.B. Zittern auftreten,
aber auch Gefühle wie Wut oder Angst werden empfunden. Diese Empfindungen und Gefühle sind
Ausdruck der Klärung der Spannungen und Blockaden, die oft der Krankheit zugrunde liegen.
Man sollte sich nicht auf bestimmte Gedankeninhalte konzentrieren, sondern die Gedanken wie einen Film vorbeiziehen lassen.
In der Regel werden Serien von 10-12 Behandlungen durchgeführt, dann wird meist eine Pause von 2-3 Wochen eingelegt.
3-4 Monate nach Abschluß der Behandlung sind zur Auffrischung einige Sitzungen zu empfehlen, die zur Stabilisierung
des Heilerfolges beitragen. Bei erneutem Auftreten der Erkrankung sollte frühzeitig mit einer erneuten
Akupunkturbehandlung begonnen werden, die in der Regel deutlich kürzer ist als der erste Behandlungszyklus.
mehr Informationen auf http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=akupunktur
Antihomotoxische Medizin
Die Antihomotoxische Medizin beruht auf der gleichen Grundlage wie die Homöopathie.
Auch hier wird auf die Stimulations- und Regulationstherapie
eingewirkt. Bei dieser Therapie werden bei Erkrankungen dem
Organismus homöopathisch ähnliche Gifte zugeführt
und dadurch der Körper zur Reaktion aufgefordert. Die
Antihomotoxischen Medikamente werden ebenfalls nach den strengen
homöo-pathischen Verfahren hergestellt und stellen keine
Gefahr für den Menschen dar. Auch hier gilt: Gleiches
mit Gleichem (Ähnlichem) zu behandeln. Dadurch werden
die körpereigene Reaktions- und Abwehrvorgänge angeregt.
Bei dieser Therapie können eine Vielzahl von Erkrankungen
erfolgreich behandelt werden.
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| B |
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Borreliose
Die Borreliose oder Lymekrankheit wird durch Bakterien verursacht, die durch Zecken übertragen werden.
Die Lyme-Borreliose stellt die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa dar.
Das Robert-Koch-Institut meldete, dass in Deutschland nach einem Zeckenstich 3-6 % der Betroffenen mit Borrelien
infiziert sind und bei bis zu 1,4 % dieser Fälle nachfolgend mit einer Erkrankung zu rechnen ist.
Wenn es zur Übertragung
der Borreliosebakterien gekommen ist (meist erst mehrere Stunden
nach dem Zeckenstich), kommt es oft zu einer Rötung der
Haut um die Stichstelle herum die sich zunehmend ausbreitet.
Nach 2 - 4 Wochen können grippale Be-schwerden, Gelenkschmerzen
und in der weiteren Folge Hirnhaut-reizungen und Lähmungen
auftreten.
Die Borreliose läßt sich in der Regel gut behandeln, sofern die Infektion nicht schon zu weit fortgeschritten
ist und irreparable Schäden verursacht hat.
Übertragung: Die Borreliose
tritt global betrachtet in der nördlichen Hemisphäre
auf, d.h. in Nordamerika, Europa und Asien. In Deutschland
ist in allen Bundesländern von einer Infektionsgefahr
auszugehen, obgleich epidemiologische Untersuchungen flächen-deckend
nicht vollständig vorliegen.
Die Zecken befinden sich zumeist in Wäldern, Gehölz und Gräsern und können dort u.a. auf den
Menschen übertreten und ihn stechen. Die Hauptaktivitätszeit der Zecken ist in Deutschland März
bis Oktober (je nach Witterungsverhältnissen auch etwas früher bzw. später), während in der
Haupturlaubszeit Juni-August 56 % der Erkrankungen übertragen werden.
Schutz: Die meisten
Zeckenstiche werden in der Freizeit bei Frei-landaufenthalten
erworben. Vorbeugende Maßnahmen bestehen durch hautbedeckende
Kleidung, wie z.B. langärmelige Hemden oder Hosen. Auch
bestimmte mückenabweisende Cremes und Lotionen können
Zecken bis zu einem gewissen Grad abhalten – meistens jedoch
nur für wenige Stunden. Nach einem Aufenthalt in der
Natur sollte der Körper, v.a. bei Kindern, nach Zecken
abgesucht werden.
Ist es zum Zeckenstich gekommen, sollte die Zecke umgehend – am besten mit einer „Zecken-Pinzette“ – entfernt werden. Manipulationen
zur Zeckenentfernung, wie z.B. durch Klebstoff oder Nagellack sollte unbedingt vermieden werden,
da so die Erregerübertragung von der Zecke auf den Menschen begünstigt wird.
Beim ersten Auftreten von Beschwerden
nach einem Zeckenstich sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Ein Impfschutz gegen Borreliose ist derzeit weltweit nicht
mehr möglich, da der bislang in den USA eingesetzte Impfstoff
gegen Borreliose durch den Impf-stoffhersteller aus wirtschaftlichen
Gründen vom Markt genommen wurde. |
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Chirotherapie
von griech. Chiros = Hand
Die Chirotherapie ist die Behandlung von rückbildungsfähigen
Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke
durch Handgriffe. Die Diagnose erfolgt durch genaue Untersuchung
von Hand, wobei der erfahrene Chirotherapeut sofort die Problem-zonen
ertastet. Nach unseren heutigen Erkenntnissen ist die Ursache
eine Reflexstörung, die von den sogenannten Nocizep-toren
– Empfängerorganen, die vor Schaden schützen – der
Wirbelsäule, ausgeht. Ein solches Geschehen bezeichnet
man als Blockierung. Eine Blockierung führt nach einiger
Zeit zu Schmerzen und vielfältigen Beschwerden, die oft
gar nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung gebracht
werden.
Blockierungen können beispielsweise durch einseitige
Belastun-gen, Fehlhaltungen, Stürze, und innere Erkrankungen
verursacht werden. Sie können aber auch nach einer Narkose
auftreten.
Blockierungen gibt es nicht nur bei der
Wirbelsäule, sondern auch an den Gelenken. Auch diese
Blockierungen können Beschwerden hervorrufen, die man
nicht unbedingt vermuten würde. Sehr oft bestehen Blockierungen
schon sehr lange, manchmal sogar seit der frühesten Kindheit.
Da Blockierungen nur durch chirothera-peutische Untersuchungsmethoden
zu erkennen sind, ergeben sich daraus leider viele Fehldiagnosen
und für sehr viele Patienten lange Leidenswege.
Die Chirotherapie ist keine
Allheilmethode, aber es gibt sehr viele Krankheitsbilder,
die von der Wirbelsäule kommen. Beispielhaft ist hier
eine Reihe von Krankheitsmerkmalen (Symptomen) zusam-mengestellt,
die von Blockierungen der Wirbelsäule ausgehen können.
Ausgehend von der Halswirbelsäule können folgende
Beschwerden vorkommen: Kopfschmerzen, Dreh- und Schwank-Schwindel,
Hörstörungen und Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörsturz,
Sehstörungen, rauher Hals und rauhe Stimme, Konzentrations-störungen,
Schlafstörungen, Herzbeschwerden, psychische Verän-derungen,
insbesondere sekundäre Depressionen und Reizbarkeit sowie
viele weitere Beschwerden.
Wie stellt der Chirotherapeut
eine Blockierung der Wirbelsäule fest? Wichtige Hinweise
ergeben sich bereits bei der Aufnahme der Krankengeschichte
(Anamnese). Die Krankengeschichte kann bereits auf eine Blockierung
hinweisen. Wichtig sind Angaben über Schmerzen, die wechselnd
in Verbindung mit bestimmten Bewe-gungen auftreten. Daran
schließt sich eine allgemeine Unter-suchung der Wirbelsäule,
einschließlich der Gelenke und Reflexe an.
Erst nach Beseitigung der Blockierungen
ist eine Nachbehandlung wie zum Beispiel Krankengymnastik
sinnvoll, besonders um Rückfälle zu vermeiden: Ganz
wichtig ist jedoch die aktive sport-liche Betätigung
wie Schwimmen, Gehen, richtiges Radfahren und Entspannungsübungen.
Denn nur eine kräftige Muskulatur kann die Wirbelsäule
halten, stützen und entlasten und damit zu einem erheblich
gesteigerten Wohlgefühl und einem dauerhaften Be-handlungserfolg
beitragen.
Die Chirotherapie ist eine bewährte
Methode, um Blockierungen zu lösen. Dazu werden bestimmte
Handgriffe angewandt. Leider be-stehen immer noch große
Vorurteile und falsche Vorstellungen über die Chirotherapie.
Dabei wird übersehen, daß sich die moderne Chirotherapie
inzwischen wissenschaftlich etabliert und fundiert ist und
sich in Theorie und Praxis erheblich von den früher geübten
Methoden unterscheidet.
mehr Informationen unter http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Chirotherapie
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Diabetes
7-8 % aller Erwachsenen in Deutschland haben Diabetes – Tendenz
steigend. Der Diabetes mellitus (kurz: Diabetes, auch 'Zuckerkrankheit'
genannt) ist von anhaltend (chronisch) zu hohen Blutzuckerwerten
gekennzeichnet. Für diesen zu hohen Blutzucker ist eine
Störung im Blutzuckerregelkreis verantwortlich, die ver-schiedene
Ursachen haben kann. Entsprechend dieser Ursachen wird diese
Stoffwechselerkrankung in unterschiedliche eingeteilt, wobei
die beiden Formen Typ 1 und Typ 2 nahezu 99 Prozent der Fälle
ausmachen.
Diabetes betrifft Männer und Frauen in jedem Lebensalter.
Zucker (Glukose) ist ein wichtiger Energielieferant für die Zellen – Gehirn und Muskulatur sind
auf eine ausreichende Zufuhr angewiesen. Mit Hilfe von Insulin, einem von der Bauchspeicheldrüse produzierten
Hormon, wird Zucker über einen Schlüssel-Schloss-Mechanismus in die Zellen transportiert.
Spezielle Bindungsstellen auf den Zellen ('Schloss') verbinden sich mit dem Insulin ('Schlüssel'),
die Zelle öffnet sich und Glukose kann in das Zellinnere gelangen.
Das von den B-Zellen freigesetzte Insulin bindet an spezielle Proteine auf der Oberfläche
der Zielzellen (Rezeptoren) nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip und führt dadurch zur Aufnahme von Glukose.
Bei nicht ausreichender Insulinproduktion oder fehlender Wirksamkeit des Insulins steigt der Blutzuckerspiegel
an. Glukose wird dann vermehrt über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Die Bezeichnung „Diabetes mellitus“
(lat. „honigsüßer Durchfluss“) beschreibt dieses Symptom: Zucker im Urin.
Die vermehrte Flüssigkeitsausscheidung hat häufiges Wasserlassen und mehr oder weniger starken Durst zur Folge.
Außerdem tritt der Diabetes,
abhängig von der Diabetes-Ursache, häufig mit anderen
Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen
auf. Etwa die Hälfte aller Menschen mit Diabetes hat
keine Symptome. Um Folgeerkrankungen durch den Diabetes zu
vermeiden, ist eine frühzeitige, spezifische Behand-lung
unerlässlich. Beim Typ 2-Diabetes ist eine Umstellung
der Lebensweise mit viel Bewegung und einer Gewichtsreduktion
nicht nur lebenswichtig: Menschen mit Diabetes bekommen ihre
Er-krankung durch ein gezieltes Behandlungsmanagement weitge-hend
in den Griff.
mehr Infos unter http://www.diabetes-world.net/de/27319
oder
http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Diabetes
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Homöopathie
Die Homöopathie ist ein Heilsystem, das sich auf dem Ähnlichkeitsprinzip begründet.
Der Begriff „Homöopathie" stammt aus der griechischen Sprache und kann mit „ähnliches Leiden"
übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen
Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen, in größerer Dosis verabreicht,
zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind.
Z. B. kommt es nach Einnahme einer Zubereitung aus dem wilden Jasmin zu Fieber und Abgeschlagenheit, also
zu typischen Grippesymptomen. Somit ist leicht nachvollziehbar, dass der wilde Jasmin entweder allein oder
häufig als wichtiger Bestandteil in homöopathischen Grippemitteln verwendet wird. Diese sogenannte
„Ähnlichkeitsregel" bildet eines der drei Grundprinzipien der Homöopathie.
Die Aufgabe des Homöopathen besteht darin, für jeden Patienten das dem jeweiligen Krankheitszustand
entsprechende Heilmittel zu finden. Der Homöopath benötigt dafür die genaue Beschreibung und
Erkundung der durch die Krankheit bei seinem Patienten hervorgerufenen Symptome und Zeichen. Die Arzneiwahl
ist eine anspruchsvolle Aufgabe, zu der Zeit und Konzentration notwendig sind; so müssen sowohl Dosis
als auch Stärke der verordneten Arznei der Empfindlichkeit des Patienten individuell angepasst werden.
Die Behandlung, in deren Verlauf mehrere Arzneien verabreicht werden können, beginnt auch in chronischen
Fällen mit einem einzigen homöopathischen Mittel.
Sowohl akute als auch chronische
Erkrankungen können homöopathisch behandelt werden.
Der Anwendungsbereich der Homöopathie lässt sich
nicht durch klinische Diagnosen wie z.B. Migräne, Rheuma
oder Asthma bestimmen, vielmehr sind die Symp-tome des Patienten
entscheidend, ob eine sichere Arzneimittel-wahl möglich
ist. Eine Heilung zerstörter Organe, angeborener Missbildungen
o.Ä. kann nicht mit den Mitteln der Homöopathie
erreicht werden.
mehr Informationen unter
http://www.dgkh-homoeopathie.de/Homoeopathie/homoopathie.html
oder http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Hom%F6opathie
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Neuraltherapie
Die Neuraltherapie ist ein modernes alternativ-medizinisches
Ver-fahren. Da die Möglichkeit besteht, sie mit jedem
klinischen Verfah-ren zu kombinieren, ist sie als effektive
und risikoarme Untersu-chungs- und Therapiemethode einzuordnen.
Konkret verbirgt sich hinter
dem Namen Neuraltherapie eine Heilmethode, bei der mittels
lokaler Injektionen des Anästhetikums Procain so genannte
Störfelder des menschlichen Körpers ausge-schaltet
werden. Die Ursache verschiedener Krankheitsbilder geht laut
der Neuraltherapie auf andere, z.T. fern von dem eigentlichen
Symptom liegende körpereigene Strukturen zurück,
die als Stör-felder bezeichnet werden.
Zum Beispiel können diese
sich in Form von Verletzungen, Brüchen, Narben, chronischen
Entzündungen und Traumata darstellen. Durch die Injektion
kommt es zu einer Entblockung, einer Blockade der krankhaften
Impulse zwischen einem Störfeld und dem ent-sprechenden
erkrankten Organ, so dass die natürliche Heilung ak-tiviert
wird. Das Wissen um die Neuraltherapie setzt das Heraus-finden
dieser Störfelder, deren Zuordnung und Behandlungsfähig-keit
voraus.
Zur Anwendung kann die Neuraltherapie
bei allen akuten, chroni-schen und degenerativen Erkrankungen
kommen. Bei Geistes-krankheiten, Mangelzuständen, Krebs,
Infektionserkrankungen oder Erbkrankheiten ist jedoch ein
neuraltherapeutischer Therapie-ansatz nicht möglich.
Ein Risiko ergibt sich auch bei Patienten mit Epilepsie, mit
Problemen des Herzens, mit Atemwegserkrankungen oder mit allergischen
Reaktionen; insbesondere auf die verwen-deten Lokalanästhetika.
Daher ist im Zusammenhang mit der Neu-raltherapie auch stets
eine allgemein-ärztliche Abklärung notwen-dig.
Grundsätzlich ist die Neuraltherapie
eine therapeutische Lokal-anästhesie, durch die eine
gezielte Beeinflussung örtlich begrenz-ter und allgemeiner
Störungen des Organismus bewirkt wird. Die durch die
Injektion ausgeschalteten Irritationszentren, die so ge-nannten
Störfelder des Körpers, und das aktivierte vegetative
Nervensystem bilden eine vielschichtige Heilungsmethode vor
allem chronischer Erkrankungen.
Die Neuraltherapie ist als Bindeglied
zwischen Naturheilkunde und der Schulmedizin einzuordnen.
Sie vereint eine westliche Medika-tion mit einem alternativ-therapeutischen
Denkmuster. Die Gebrü-der Huneke, Entwickler der Neuraltherapie,
stellten fest, dass bestimmte Strukturen des Körpers
ursächlich für Erkrankungen sind. Sie formulierten
drei Grundsätze: Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt
sein. Jede Erkrankung oder Verletzung kann ein Störfeld
hinterlassen. Jede Störfelderkrankung ist ausschließlich
durch die Ausschaltung des Störfeldes heilbar. Das Auffinden
eines Störfeldes bedarf häufig einer intensiven
Diagnostik.
Auch für erfahrene Neuraltherapeuten
kann sich die Therapie bei komplexen Krankheitsbildern als
aufwendig erweisen. Häufig sind 3-5 Behandlungen des
Störfeldes notwendig, bis die erwünschte Wirkung
eintritt. Überzeugende Bestätigung finden Patient
und Therapeut allerdings im Auftreten von "Sekundenphänomenen",
welche nicht selten sind. Das klinische Krankheitsbild verschwindet
unmittelbar nach dem Wirkungseintritt der Injektion des "Pro-cains".
Das Störfeld ist sogleich eindeutig definiert und erfolgreich
ausgeschaltet.
mehr Informationen unter http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Neuraltherapie
Neurochirurgie
Die Neurochirurgie umfasst die Erkennung und operative Behand-lung
von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zen-tralen
Nervensystems und seiner Hüllen, des peripheren und vege-tativen
Nervensystems sowie die entsprechenden Voruntersu-chungen,
konservativen Behandlungsverfahren und die Rehabilita-tion.
mehr Informationen unter http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Neurochirurgie
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Onkologie, biologische
Lehre von den Ursachen, dem Erscheinungsbild sowie der Präven-tion,
Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.
mehr Informationen unter http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Onkologie
Organuhr
Die chinesische Organuhr als
diag-nostisches Instrument bei Schlafstö-rungen. Sie
zeigt eventuelle Schwä-chen bestimmter Organe auf.
Die chinesische Forschung geht
da-von aus, daß die zwölf Hauptkörper-funktionsströme
bestimmten Orga-nen zugeordnet sind. Nach der Aku-punkturlehre
hat jedes der diesen zwölf Meridianen zugeordneten Or-gane
seine Maximalzeiten, in denen es besonders leicht zu Beschwerden
kommen kann. Deshalb kann nach dem zeitlichen Auftreten der
Beschwerden auf das verursachende Organ geschlossen werden.
Andererseits kann das Organ zu bestimmten Zeiten therapeutisch
besonders gut beeinflußt werden.
Osteopathie
Bei der Osteopathie handelt es sich um eine Therapieform,
bei der durch Manipulationen am Körper (Handgriffe) die
Funktionsfähigkeit des Knochengerüstes aufrechterhalten
oder wiederhergestellt werden soll. Im Zentrum steht dabei
die Wirbelsäule. Gemäß der Auffassung der
Osteopathen ist die Wirbelsäule nicht nur wichtig für
den Knochen- und Muskelapparat des ganzen Körpers, sondern
sie beeinflusst auch das Nervensystem und die inneren Organe.
Entstehungsgeschichte:
Der geistige Vater der Osteopathie war der amerikanische Arzt
Andrew Taylor Still. Er gründete 1894 nach einer Serie
von Selbstversuchen die Schule der Osteopathie, deren Lehre
sich sehr rasch ausbreitete. Still war davon überzeugt,
dass die Gesundheit des Körpers vom Zustand und der Funktions-fähigkeit
der Wirbelsäule abhängig ist. Sind die Wirbel verschoben,
so löst das eine Kettenreaktion bis hin zu den Organen
aus, und der Mensch wird krank. Betroffen sind Organe oder
Körperre-gionen, deren zugehörige Nerven auf Höhe
des verschobenen Wirbelkörpers aus dem Rückenmark
austreten.
Technik: Nach einer
ausführlichen Befragung analysiert der Osteo-path zuerst
die Haltung und die Art der Bewegungen seines Patienten. Dann
folgt eine gründliche Untersuchung der Wirbel-säule.
Der Osteopath versucht festzustellen, ob die geschilderten
Beschwerden mit einer krankhaften Veränderung der Wirbelsäule
in Verbindung gebracht werden können. Ist dies der Fall,
so richtet er den verschobenen Wirbel durch einfaches «Einrenken».
Hierfür werden oft die Arme oder Beine des Patienten
als Hebel benutzt. Ziel der Behandlung ist es, gestörte
Funktionskreise wiederher-zustellen, damit die eigenen Kräfte
des Körpers wieder wirksam sein können.
Einsatz: Die meisten Patienten
suchen einen Osteopathen wegen Rückenbeschwerden auf.
Im Verlauf der Behandlung kann es je-doch sein, dass sich
auch andere Beschwerden bessern, z.B.:
- Kopfschmerzen
- Probleme mit der Atmung
- Verdauungsbeschwerden
- Kreislaufstörungen
- Nebenwirkungen / Vorsichtsmaßnahmen
Wird die Behandlung von einem
gut ausgebildeten Osteopathen durchgeführt, so treten
in der Regel keine Nebenwirkungen auf. Allerdings sollte im
Zweifelsfall der Arzt mit Hilfe eines Röntgen-bildes
abklären, ob kein anderweitig zu behandelndes Problem
vorliegt (zum Beispiel Knochenschwund). Bessern sich die Be-schwerden
durch die Osteopathiebehandlung nicht oder tritt eine Verschlechterung
auf, so sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht wer-den.
mehr Informationen unter http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Osteopathie
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Psychosomatik
eine medizinisch-psychologische Arbeits- und Forschungsrichtung, die sich mit den Beziehungen zwischen Seele (Psyche)
und Körper (Soma), mit den Wechselwirkungen zwischen ihnen und besonders mit den seelischen Einflüssen auf
körperliches Geschehen bei der Entstehung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen befasst.
Dauerkonflikte verschiedenster
Art können sich auf bestimmte Or-gane und Funktionssysteme
auswirken und zu funktionellen, aber auch zu organischen Störungen
und Erkrankungen führen, z.B. durch psychische Belastungen
mitbedingte Magendarmgeschwüre, Bluthochdruckkrankheit,
Schilddrüsenüberfunktion, Migräne, Ekze-me
und andere Erkrankungen.
mehr Informationen unter http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&SEARCHTYPE=topic&query=Psychosomatik
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Reckeweg-Preis
Zur Förderung der Grundlagenforschung und der angewandten
Forschung in Klinik und Praxis auf dem Gebiet der Antihomotoxischen
Medizin schreibt die internationale Gesellschaft für
Homöopathie und Homotoxikologie e. V. (http://www.homotox.org/)
den Hans-Heinrich-Reckeweg-Preis aus.
Ein Hauptpreis wird für eine abgeschlossene wis-senschaftliche
Arbeit mit weiterführenden Er-gebnissen auf dem Gebiet
der Antihomotoxischen Medizin im Bereich Human- und Veterinärmedizin
verliehen. Ein Förderpreis wird für Erkenntnisse
oder erste Ergebnisse, die eine weiterführende Forschung
vielversprechend erscheinen lassen, verliehen.
Dr. Angelika-Regine Dietz wurde
1999 mit dem Reckwegpreis für Ihre Arbeit über «Anwendungsbeobachtung
einer Lymphtherapie als Matrixtherapie bei diabetischer Polyneuropathie
an Typ-II-Dia-betikern» ausgezeichnet.
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Umweltmedizin
Ein medizinischer Bereich, der sich mit den Krankheiten eines
Orga-nismus, die auf die Umweltverschmutzung zurückzuführen
sind, befasst.
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